Dezember 19, 2017 Maurizio Di Costanzo

Unsere Musik ist gut für Ihre Gesundheit

Quelle: https://flic.kr/p/nqc7KB

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Frauen hören bei der Entbindung Klassik zur Beruhigung, Sportler treiben sich mit ihren Lieblingssongs zu Höchstleistungen an und Psychologen nutzen Musik als Therapiemittel. Ohne Frage die Auswahl der richtigen Musik entfaltet eine positive Wirkung auf Körper und Geist. Jetzt im Winter zur Erkältungszeit verrät Ihnen Ketchup Music, der Spezialist für professionelle Musik-Raum-Konzepte in Hotellerie, Gastronomie und Handel, wie der passende Sound Ihre Gesundheit fördert.

Musik schafft Emotionen

Musik hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf das menschliche Befinden. Ein bestimmter Song kann die Stimmung heben und in schwierigen Zeiten Trost spenden. In anderen Situation verstärkt Musik die Stimmung in der man sich gerade befindet oder vermittelt wie aus dem nichts eine bisher nicht vorhandene Emotion.

In den letzten Jahren gibt es auch immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über den Einfluss von Musik auf das Wohlbefinden von Menschen.

Die Neurologie hat Musik für sich entdeckt

Quelle: https://flic.kr/p/6TwSxa

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Neurologen haben entdeckt, dass das Belohnungszentrum in unserem Gehirn Dopamin ausschüttet, wenn wir Musik hören, die uns gefällt. So fühlen wir uns gut und beschwingt. Musikhören stimuliert auch andere Bereiche in unserem Gehirn – tatsächlich wird fast unser gesamtes kognitives Zentrum positiv durch Musik beeinflusst – eine Tatsache die großes Potential birgt.

Die neurologische Reichweite von Musik und ihre historische Bedeutung in medizinischen und kulturellen Ritualen, veranlasste Wissenschaftler das Potential von Musik auf die Gesundheit zu untersuchen. Forscher haben vor allem versucht herauszufinden, wie sich Musik in der Medizin einsetzen lässt, zum Beispiel nach Operationen oder bei der Behandlung von Alzheimer-Patienten. In einigen Fällen erwies sich der gezielte Einsatz von Musik wirksamer als konventionelle Medikamentierung.

Hier sind fünf Arten, wie Musik unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinflusst.

 

Musik reduziert Stress und Angst

Frauen, die während der Entbindung Musik hören, machen es richtig. Studien haben gezeigt, dass langsame Musik ohne Text und hohen Ausschlägen Menschen sogar in besonderen Stresssituationen beruhigen kann.

Musik kann Angstzuständen vorbeugen – sie senkt den Puls, den Blutdruck und das Kortison-Level – also alle biologischen Stressindikatoren. In einer Untersuchung haben Forscher festgestellt, dass Patienten nach einer Blinddarm-OP weniger Schmerzmittel einnehmen mussten, wenn sie nach dem Eingriff Musik hörten. Eine andere Studie fand heraus, dass die stressreduzierende Wirkung von Musik stärker wirkte, als oral eingenommene anxiolytische – also Angst reduzierende – Medikamente.

Selbst zu musizieren im Vergleich zum passiven Konsum von Musik wirkt sogar noch stärker beruhigend. In Untersuchungen mit erwachsenen Chormitgliedern wurde herausgefunden, dass sich die Atmung und Herzfrequenz einer Gruppe synchronisiert und sich ein Zustand der kollektiven Entspannung einstellt, wenn alle gemeinsam ein Lied singen. In einer aktuellen Studie wurde 270 früh geborenen Babies dreimal pro Woche unterschiedliche Musik vorgespielt: Entweder sangen die Eltern Schlaflieder oder Musiktherapeuten spielten auf der Frühchen-Station etwas auf Instrumenten vor. Obwohl jeder musikalische Input einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Babies hatte, profitierten sie am meisten von den Schlafliedern der Eltern. Diese wiederum reduzierten durch ihren Gesang, das eigene Stresslevel.

 

Musik lindert Schmerzen

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Quelle: lambda_X : https://www.flickr.com/photos/lambda_x/3002897969/

Musik kann auf einzigartige Weise Schmerzen lindern, das bestätigen schon lange viele Frauen während der Entbindung. In einer Studie von 2013 wurde einer zufälligen Auswahl von Patienten, die unter muskuloskelettaler Schmerzen litten, aufgetragen, einmal täglich über einen Zeitraum von vier Wochen Musik zu hören. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, berichteten die Musikkonsumenten von einem Nachlassen ihrer Schmerzen und weniger Symptomen von Depression.

In einer weiteren aktuellen Untersuchung wurden Patienten, die sich einer Wirbelsäulen-OP unterziehen mussten, gebeten, am Abend vor bis zwei Tage nach dem Eingriff selbst gewählte Musik zu hören. Bei der Messung des Schmerzlevels nach der OP, hatte die Gruppe der Musikkonsumenten signifikant bessere Werte, als eine Kontrollgruppe, die keine Musik hörte.

Es ist unklar, warum Musik genau Schmerzen lindert. Sicherlich ist der Einfluss von Musik auf das Dopamin-Level ein Faktor. Da Schmerzen auch stark mit Stress in Verbindung stehen und Musik Stress reduziert, gibt es auch hier eine Verbindung. Auf jeden Fall kann Musik nicht als reiner Placebo-Effekt abgetan werden.

In einer Kontrollstudie von 2014 in der gesunde Testpersonen Schmerzimpulsen ausgesetzt waren,  fanden Forscher keinen Zusammenhang zwischen der Erwartungshaltung der Probanden und dem schmerzlindernden Effekt von Musik. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass  Musik ein schmerzlinderndes Mittel sei, das unabhängig von einer bestimmten Erwartungshaltung wirke.

Musik unterstützt das Immunsystem

Quelle: https://flic.kr/p/Nni1B

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Kann man mit Musik tatsächlich Krankheiten vorbeugen? Einige Wissenschaftler genau sind dieser Ansicht.

Forscher der Wilkes Universität in den USA untersuchten, wie sich Musik auf das Level von IgA auswirkt – einem wichtigen Antikörper, der im Immunsystem die erste Abwehrlinie gegen Krankheiten bildet. In der Studie setzte man Bachelor-Studenten einem von vier Reizen aus: Eine Folge von Klicktönen, eine Radiosendung, beruhigende Musik, oder Stille. 30 Minuten vor und nach dem Test wurden die IgA-Werte der Studenten gemessen. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die beruhigende Musik gehört hatten, einen weitaus höheren IgA-Wert aufwiesen, als bei den anderen drei Reizen. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass Musik (und nicht einfach irgendwelche Töne) das eigene Immunsystem stärkt.

In einer anderen Studie des Massachusetts General Hospitals wurde festgestellt, dass Mozarts Piano-Sonaten schwerkranken Patienten half, das Stresshormon-Level zu senken und ein Protein zu reduzieren, dass für Diabetes und Herzprobleme verantwortlich ist.

In einer Metaanalyse von 2013 befinden die Autoren Mona Lisa Chanda and Daniel Levitin, dass Musik das Potential hat, das Immunsystem zu fördern, aber diesbezügliche Studien noch im Anfangsstadium stecken. Ungeachtet dessen betont Levitin, dass „Musik als Medizin schon allein deshalb vielversprechend ist, weil sie natürlich und günstig ist und anders als Medikamente keinerlei Nebenwirkungen aufweist“.

 

Musik als Gedächtnisstütze

Dreamstime

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Es gibt zahlreiche Menschen, die beim Lernen Musik hören. Neuere Studien bestätigen jetzt, dass Musik als Gedächtnisstütze dienen kann. Eine Erkenntnis, die auch Demenzkranken hilft.

Musikgenuss setzt Dopamin frei, und Dopamin wiederum steht mit Motivation in Verbindung, die für das Lernen und Merken essentiell ist. In einer Studie, die letztes Jahr erschienen ist, wurden Menschen, die Ungarisch lernen, gebeten, rhythmisch zu sprechen bzw. zu singen. Hinterher stellte sich heraus, dass die musikalische Gruppe besser neues Vokabular verinnerlichen konnte, als andere im Unterricht.
Die Tatsache, dass Musik gut für das Gedächtnis ist, veranlasste Forscher dazu, den Einfluss von Musik auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, die krankheitsbedingt an Gedächtnisverlust leiden, zu untersuchen. 2008 stellte Forscher in einem Experiment fest, dass Schlaganfall-Patienten in einem Kontrollzeitraum von einer Woche, drei Monaten und sechs Monaten nach dem Ereignis deutlich besser im Bereich Spracherinnerung, Konzentration und Wohlbefinden abschnitten, wenn sie regelmäßig selbst gewählte Musik hörten. Kontrollgruppen die stattdessen zu ihrer normalen Therapie ein Audiobuch oder gar nichts hörten, machten deutlich weniger Fortschritte.

Musik hilft uns beim Training

Ketchup Music - Musik für Ihre Praxis

Aktivity Wellness

Wie viele von uns hören antreibende Musik mit schnellem Beat beim Training? Was wir intuitiv als motivierend empfinden, bestätigen auch Wissenschaftler. Wer zum Training Musik hört, die ihn anfeuert, ist zu größeren Leistungen fähig.

Forscher aus Großbritannien haben dreißig Teilnehmer auf Laufbänder gestellt. Ein Teil hörte motivierende Musik, ein weiterer Teil hörte neutrale Musik und die letzte Gruppe musste ohne Musik trainieren. Es stellte sich heraus, dass beide Musik-Gruppen eine bessere Leistung erbrachten. Die Testgruppe mit lebhafter Musik erzielte die beste Leistung und fühlte sich auch am besten.

Eine weitere Studie untersuchte den Sauerstoffverbrauch von Menschen während sie auf einem Heimtrainer in die Pedale traten und dabei Musik hörten. Die Ergebnisse zeigten, dass Probanden, die Musik mit einer hohen Beatfrequenz hörten, ihre Bewegungen darauf abstimmten und einen effizienteren Sauerstoffverbrauch erzielten.

Um es mit den Worten der Sportwissenschaftler Peter Terry und Costas Karageorghis zu sagen: „Musik hat das Potential die Konzentration zu erhöhen, die Stimmung zu heben, Emotionen zu kontrollieren, Erinnerungen zu wecken, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, Hemmungen abzubauen und rhythmische Bewegungen zu fördern – alles Faktoren, die Sport und Training verbessern.“

 

Ketchup Music weiß, welche Musik gut für die Gesundheit ist

Ketchup Music ist der Spezialist für Musik-Raum-Konzeptionen in Hotellerie, Gastronomie und Handel. Bei der Entwicklung unserer Sender machen wir uns schon lange die gesundheitsfördernde Wirkung von Musik zu Nutze. Dies gilt besonders für Musik-Konzepte, die für die Verwendung in Räumen der Entspannung wie Wellness, Lounges oder Therapiepraxen vorgesehen sind. Darüber hinaus liegt auch unserer Sound-Konzeption für den Fitness-Bereich, die oben erwähnten Faktoren zugrunde, um den Hörern einen optimalen musikalischen Rahmen für ihre Leistungsentfaltung zu bieten. Überzeugen Sie sich selbst von unserem Repertoire, das nicht nur für jeden Raum den perfekten Klangteppich bietet, sondern sich auch positiv auf Körper und Geist auswirkt.

Ketchup Music

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