März 28, 2018 Maurizio Di Costanzo

Wie beeinflusst die Musikauswahl im Restaurant das Konsumverhalten?

beautiful disco woman in black and white suit posing with vintage ghettoblaster

Beeinflusst die Musikauswahl im Restaurant den Konsum Ihrer Gäste? Ketchup Music erklärt wie wichtig ein stimmiges Musik-Raum-Konzept für Gastronomen ist.

Musik muss zum Raum passen

Sie fühlen Sich besser, wenn Sie Ihre Lieblingsmusik hören und glauben, dass es eine schöne Atmosphäre erzeugt? Das Personal in der Gastronomie würde Ihnen zustimmen. Tatsächlich beglücken Barkeeper und Kellner ihre Gäste häufig mit einer persönlichen Playlist favorisierter Stücke. Kann also Musik tatsächlich den Konsum von Restaurantbesuchern beeinflussen?

Definitiv. Allerdings gibt es einiges zu beachten. Ketchup Music, der Spezialist für professionelle Hintergrundmusik in Hotellerie und Gastronomie warnt Kunden davor, Gästen einfach die persönliche Lieblingsmusik vorzuspielen. Ebenso wenig sollten Gastronomen versuchen, den Geschmack der Gäste musikalisch umzusetzen: „Ein erfolgreiches Musik-Raum-Konzept ist, wie der Name schon sagt, nicht auf die Vorlieben der Restaurantbesucher oder gar des Personals abgestimmt, sondern auf die Besonderheiten des Lokals und der Räumlichkeiten“, gibt Daniel Stoiber, Chef der Musikredaktion von Ketchup Music zu bedenken. „Auch ein Hard-Rock-Fan wäre äußerst irritiert, in einem französischen Restaurant AC/DC zu hören, auch wenn das seine Lieblingsband ist“, so der Musikprofi.

Wie wirkt sich das Genre auf den Umsatz aus?

Neue Studien aus den USA und Australien bestätigen die Prämisse von Ketchup Music.
In Rahmen dieser Musikforschung wurde in unterschiedlichen Restaurants um den Globus der gleiche Test durchgeführt: Man spielte den Gästen vier Genres vor. Jazz, Klassik, Pop und Easy-Listening, gefolgt von einem Mix und überhaupt keiner Musik. Nach einem Aufenthalt mit Essen, wurden die Gäste nach ihrer Meinung zum Lokal gefragt.
Das Ergebnis war eindeutig und recht aufschlussreich. Keine Musik bedeutete wenig überraschend, dass das Lokal als eher trist wahrgenommen wurde. Klassische Musik wiederum führte dazu, dass Gäste das Restaurant als edel und gehoben wahrnahmen. Easy-Listening wurde überall als kitschig kritisiert, wohingegen Popmusik eine lebhafte Atmosphäre erzeugte, ohne die Räumlichkeiten teuer wirken zu lassen. Besonders anregend wurde Jazz empfunden. Keine Musik förderte nicht den Konsum der Gäste, gefolgt von Easy-Listening, Klassik, Pop und Jazz an der Spitze. Für Mozartliebhaber gibt es die schlechte Nachricht, dass Stücke des österreichischen Musikgenies Gäste dazu brachten, früher zu gehen und weniger Getränke zu bestellen. Jazz-Hintergrundmusik generierte den höchsten Alkoholkonsum.

Dies bedeutet aber nicht, dass Klassik generell schlecht für den Umsatz ist. Andere Studien belegen, dass klassische Stücke sehr wohl den Konsum steigern können und die Bereitschaft der Gäste erhöht mehr zu zahlen. „Es kommt stark darauf an, dass die Musik zur Gaststätte passt“, betont Daniel Stoiber. „Klassik ist in gehobenen Restaurants, in denen der Fokus auf einer exquisiten Küche und erlesenen Weinen liegt, oft die beste Wahl. Lebhafte Bars in denen es mehr auf die Höhe des Konsums, als um die Qualität der Produkte geht, profitieren mehr von Pop und Jazz mit der entsprechenden Dynamik.“

Die richtige Dynamik ist der Schlüssel zum Erfolg

Das Zauberwort ist „Dynamik“. Mit anderen Worten ist nicht nur die Auswahl des passenden Genres ist wichtig, sondern auch der flexible Einsatz des richtigen Tempos. „In einem Restaurant ist eine angemessene Musikdynamik der Schlüssel zum Erfolg“, betont Daniel Stoiber. „Als Gastronom muss man sich in die Gäste versetzen, die gerade ein Essen genießen. Man muss Fingerspitzengefühl haben. Vielleicht erhöht man die Lautstärke oder das Tempo an der Bar und belässt im Rest des Lokals das aktuelle Setting. Man muss auf die Reaktion der Menschen achten. Wenn sich zu früh Aufbruchsstimmung breit macht, kann eine Anpassung der Dynamik Gäste dazu bewegen, doch noch zu bleiben.“

Ein professionelles Musik-Konzept gibt es nur vom Profi

logo-ketchup-musicHäufig sind Gastronomen durch diese Aufgabe überfordert. Sich neben den zahlreichen anderen Aufgaben mit vollem Einsatz um das Musik-Konzept ihres Lokals zu kümmern übersteigt die Kapazitäten vieler Unternehmer. Für Restaurantbetreiber zahlt es sich daher enorm aus, die Planung, Umsetzung und Koordination eines Musik-Raum-Konzepts in die Hände von Profis zu geben. „Wir entwickeln für jede erdenkliche Räumlichkeit das passende Musik-Konzept. Unser Team befasst sich mit den Eigenheiten eines Lokals, geht auf die Vorstellungen des Gastronomen ein und entwickelt für die individuellen Anforderungen das geeignete Programm. Durch eine Zeitsteuerung und direkten ortsungebundenen Zugriff ermöglichen wir flexibel die gewünschte Atmosphäre zu erzeugen“, erklärt der musikalische Leiter von Ketchup Music.

Da das beste Musik-Konzept nicht ohne eine gute Sound-Anlage zum Erfolg führen kann, kooperiert Ketchup Music mit führenden Akteuren der Branche. „Eine Sound-Anlage muss kein Vermögen kosten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen“, meint Sven-Olaf Buschmann, Verkausleiter von Ketchup Music. „Wir arbeiten seit Jahren mit BOSE dem Spezialisten für Sound-Anlagen zusammen und haben schon viele zufriedene Kunden an unseren Partner verwiesen.“

Ketchup Music

Get in touch with us!